Doch wir wurden alle betrogen
Der Herr der Ringe ist soetwas wie Orwells 1984, aus tiefenpsychologischer Perspektive.
Die Welt ist im Wandel:
Ich spüre es im Wasser.
Ich spüre es in der Erde.
Ich rieche es in der Luft.
Vieles, was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert ...:
Alles begann mit dem Schmieden der Großen Ringe: Drei wurden den Elben gegeben, unsterblich und die weisesten und reinsten aller Lebewesen. Sieben den Zwergenherrschern, großen Bergleuten und geschickten Handwerkern in ihren Hallen aus Stein.
Und neun... Neun Ringe wurden den Menschen geschenkt, die vor allem anderen nach Mancht streben.
Denn diese Ringe bargen die Stärke und den Willen, jedes Volk zu leiten. - Doch sie wurden alle betrogen. Denn es wurde noch ein Ring gefertigt.
Im Lande Mordor, im Feuer des Schicksalsberges, schmiedete der dunkle Herrscher Sauron heimlich einen Meisterring, um alle anderen zu beherrschen. In diesen Ring flossen seine Grausamkeit, seine Bosheit und sein Wille, alles Leben zu unterdrücken: Ein Ring, sie zu knechten.
Der Reihe nach gerieten die freien Länder Mittelerdes unter die Herrschaft des Ringes. Doch einige leisteten Widerstand! Ein letztes Bündnis von Elben und Menschen zog in die Schlacht gegen Mordor und kämpften an den Hängen des Schicksalsberges für die Freiheit Mittelerdes: Der Sieg war nah!
Doch die Macht des Ringes konnte nicht gebrochen werden.
Und es geschah in jenem Moment, als es keine Hoffnung mehr gab, dass Isildur, des Königs Sohn, seines Vaters Schwert ergriff...: Sauron, der Feind der Freien Völker Mittelerdes, war besiegt!
Der Ring ging an Isildur, der nun die Gelegenheit hatte, das Böse für immer zu vernichten. Doch die Herzen der Menschen sind leicht zu verführen. Und der Ring der Macht besitzt einen eigenen Willen.
Er verriet Isildur und brachte ihm den Tod. Und was nicht in Vergessenhaeit hätte geraten dürfen, ging verloren.
Geschichte wurde Legende. Legende wurde Mythos. Und 2500 Jahre lang wusste niemand mehr um den Ring. Bis er sich eines Tages einen neuen Träger suchte.
"Maeein Schaaaatzzz!" Der Ring geriet dem Geschöpf Gollum in die Hände, der ihn tief hinein in das Nebelgebirge trug, und dort verfiel er dem Ring. "Er ist zu mir gekommen. Mein Eigen, mein Liebstes, mein Eigen, maeinn Schaahattzzz - Gollum!"
Der Ring verlieh Gollum ein unnatürlich langes Leben. Fünfhundert Jahre vergiftete er dessen Verstand. Und in der Finsternis von Gollums Höhle wartete er. Dunkelheit legte sich über den Wald der Welt. Gerüchte wurden laut über einen Schatten im Osten. Ein namenloses Grauen ging um. Und der Ring der Macht spürte, dass seine Zeit gekommen war. Er verließ Gollum!
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.
Dies ist der eine Ring, geschmiedet vom Dunklen Herrscher Sauron.
(aus: Der Herr der Ringe, Intro Die Gefährten, Kinofassung von Peter Jackson, New Line Productions, inc. 2001)
"Wie konnte das passieren?"
Es geht darum, die Gestalt Saurons nicht als Wirklichkeit, als die Politik hinter der Politik für uns erkennbar werden zu lassen; um dieses Schauspiel herum spielt sich die wirkliche Weltpolitik ab. Die Ringe sind das Mitbestimmungsrecht der Verräter am Weltvolk, an der Demokratie und den Menschenrechten. Das Volk wird verbildet, unmündig und unaufgeklärt gehalten und im Glaube erzogen, es sei das einzig wahre aufgeklärte Volk, selbstbestimmt, edel am Geist und ehrlich, äußerst human im eigenen Streben nach Lebensqualität. Die Lüge ist so unfassbar groß und weit aufgesponnen, der Selbstbetrug hinter so vielen Ecken versteckt, der Wille zur Mündigkeit derart verschachtelt - und um alles einen Irrgarten gepflanzt, dass die meisten Menschen den großen Betrug gar nicht mehr sehen. Je älter sie werden, desto intensiver schauen sie weg. Alles beginnt mit dem Kindergarten (dem Schmieden des eigenen kleinen Rings), wird in der Grundschule konditioniert, in den Regelschulen indoktriniert, auf der Uni zur Religion, im Arbeitsalltag zur Verdrängungsstrategie ausgebaut, in Beziehungen um des lieben Frieden willen als Unterhaltungsthema umgangen (die Unterhaltungsmedien übernehmen den Unterhalt des Medienkonsumenten und waschen sein Hirn mit Informationsmüll) und bei der nächsten Wahl für Habgier und dem noch mehr von all dem Überfluss in eine WahlURNE zum Kreuzchen-machen-dürfen verdaut.
Das ist doch der Gag der ganzen grossen Verarsche. Die meisten Menschen, die in oder für diese Betrugs-Organisationen tätig sind, sehen doch nur ihren eigenen Teil und ihre Aufgaben und sind sich des Großen Ganzen gar nicht bewusst. Das betrifft sogar uns alle, besonders wenn man für grössere Unternehmen tätig ist. Und deshalb funktioniert dieser riesige Menschheitsbetrug doch so gut, weil jeder nur an seinem eigenen kleinen Ego interessiert ist. An seiner Karriere, an seinem Haus, an den Anpassungsmechanismus der eigenen Kinder und der Synchronisierung (Konformitätsdruck) der eigenen Meinung mit denen der Freunde und Nachbarn.
Herzlichst,
Ihr Rüdiger Lenz